“Bei STARFACE läuft’s einfach” – Aaron Noetzel über seine Masterthesis bei uns

Am Ende seines FH-Informatik-Studiums stand Aaron Noetzel vor der Frage, zu welchem Thema er seine Masterarbeit schreiben sollte.  Der 30 Jährige entschied sich bald dafür, die Thesis in einem Unternehmen zu bearbeiten: „Dafür spricht zum einen die Praxisnähe, zum anderen kann es auch nicht schaden, dadurch schon während des Studiums Kontakt zu potentiellen Arbeitgebern erhalten.“ – Für FH-Studenten ist es Standard, die Abschlussarbeit in einem Unternehmen zu schreiben, da das Hochschulstudium sehr praxisnah ist und man auch während des Studiums für das Praxissemester, Projekt- und Seminararbeit bereits in Unternehmen arbeiten kann. Oftmals ist sogar der Stundenplan am Freitag frei von Lehrveranstaltungen, um Werktstudenten-Tätigkeiten zu ermöglichen.

Kontakt zu dem Karlsruher IP-Telefonanlagen-Bauer STARFACE „bekam ich über Xing“, erinnert sich Aaron. Bei einem ersten Gespräch mit dem Produktmanager von STARFACE fand sich bald ein Thema für die Thesis: Aaron sollte einen Unified Communication Client mit Softphone-Funktionalität für Linux entwickeln. Hinter dem sperrigen Titel verbirgt sich ein Userinterface zu der STARFACE Telefonanlage für Linux-Rechner, über das man mit einem Softphone –also ohne Telefonhardware- telefonieren kann. Mit dem UCC Client, der schon für Windows und Mac-Betriebssysteme vorhanden ist,  lassen sich zahlreiche Funktionalitäten der Office-Kommunikation über die STARFACE steuern und in einer App zusammenfassen. „Linux ist schon seit 2006 privat mein Hauptbetriebssystem, dazu habe ich mich schon früh mit dem Thema  Serveradministration beschäftigt, sodaß dieses Thema sehr attraktiv für mich war.“ erinnert sich Aaron.    

Im April 2018 ging es los. Aaron übernahm einen Prototypen für das Projekt, entwickelte neue Features und baute den Prototypen architektonisch um. Besonders angenehm empfand er „die Betreuung durch STARFACE. Alle zwei Wochen traf ich mich mit dem Leiter der Produktentwicklung zum Austausch, aber eigentlich haben mich drei Personen aus dem Entwicklerteam betreut und ich hatte permanent Ansprechpartner und fachlichen Austausch, wenn es erforderlich war.“ Sein Vorgesetzter hatte die Betreuung zur Chefsache erklärt, „aber auch die anderen Entwickler standen mir tatkräftig zur Seite, wie z.B. der Entwickler für den Windows-Client, dem ich Fachfragen zur Cliententwicklung stellen konnte und auch ein Entwickler von der Server-Seite, der mir bei Problemen mit Java beiseite stand.“

So war es kein Wunder, dass die Arbeit termingerecht nach vier Monaten abgeschlossen werden konnte und von dem betreuenden Professor Ulrich Bröckl mit 1,3 bewertet wurde.

Aaron kann es Studenten nur empfehlen, die Thesis in einem Unternehmen zu schreiben: „Zuerst steht natürlich die gewonnene Praxiserfahrung im Mittelpunkt. Es kommen aber auch weitere Vorteile dazu: man kann als Student mit seiner Arbeit Geld verdienen, die Firma kennenlernen. Umgekehrt lernen auch die Firma bzw. Betreuer und Kollegen den Studenten kennen. Damit ergibt sich häufig die Chance auf eine Übernahme und so nach dem Studium einen ersten Job zu erhalten. Ich persönlich erhielt durch den Austausch mit meinen Arbeitskollegen deutlich bessere Einblicke in das Berufsfeld und konnte mir die Frage stellen, ob ich in dem Thema bleiben möchte.“ Offenbar fiel die Antwort positiv aus, denn Aaron Noetzel ist seit Oktober 2018  als Softwareentwickler Java bei STARFACE festangestellt und fühlt sich in seinem Job sehr wohl: „Ich freue mich, dass die Firma mich übernommen hat. Ich war ja eh schon der Experte in diesem Projekt, sodaß beide Seiten davon profitieren. STARFACE ist eine coole Firma mit super netten Kollegen. Es herrschen flache Hierarchien,  man kann face-to-face die Dinge mit Leuten besprechen, die Entscheidungswege sind kurz. Auf uns als Entwickler wird gehört, wir sind als Experten geschätzt. Ich habe die Möglichkeit, mich innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln, mich in neue Themen einzuarbeiten und habe die Freiheiten das Projekt so umzusetzen wie ich es für richtig erachte. Das Arbeitsleben in der Firma ist hochproduktiv aber stressfrei. Das Lachen auf dem Gang, Gespräche mit Kollegen kommen nicht zu kurz. Auch gemeinsame Feierabendaktivitäten, Grillevents auf der Dachterrasse, gemeinsames Bier trinken, Team-Events sind bei STARFACE Trumpf.  Sowie Vertrauensarbeitszeit im positiven Sinn. Ich kann kommen und gehen kann, wann ich will, muss aber natürlich bei vereinbarten Meetings anwesend sein und muss verlässlich meine Arbeitsstunden erbringen. Die Firma hat den Slogan : Mit STARFACE läufts einfach. Ich für mich kann dieses Motto modifizieren: Bei STARFACE läufts einfach!“