Wie Corona die Digitalisierung vorantreibt

Wie bei jeder internationalen Krise macht in Zeiten von Corona die Technologie enorme Fortschritte. Auffallend in dieser Krise ist, dass niemand auf die sozialen Kontakte verzichten möchte. Und dank Video-Conferencing muss das auch keiner. Hierfür bietet der Markt ein breites Spektrum von Produkten, mit denen sich Menschen – ob geschäftlich oder privat – per Video austauschen können.

Der überwiegende Teil dieser Produkte sind schon lange bei uns – zwischen 10 und 20 Jahren im Schnitt. Gerade deswegen stellen sich diverse Fragen: Warum machen so viele von uns Videogespräche mit Freunden und Familie in der Ferne eigentlich erst jetzt zur Gewohnheit? Und anscheinend bedurfte es einer Pandemie, um uns zu zeigen, dass die Arbeit im Home-Office doch eine realisierbare Option ist. Dank der Technologie des Video-Conferencing kann das Arbeitsleben nahezu normal verlaufen und viele Geschäftsvorgänge fast wie gewohnt weiter abgewickelt werden. Dadurch wird die Betriebskontinuität gesichert.

Das Video-Conferencing-Geschäft boomt. Von der Jugend mit ihrer Houseparty-App bis zu Senioren, die bisher noch nie einen Video-Chat erlebt haben, aber inzwischen jede Woche so mit der Familie  kommunizieren, plötzlich hat das Volumen der Online-Chat-Community dramatisch zugenommen. Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesverbands Bitkom tätigen 43% aller Internetnutzer vermehrt Videogespräche: 52% der 16 bis 29-jährigen Befragten nutzen seit Beginn der Kontakteinschränkungen zunehmend Video-Anruf-Dienste. Bei den 30 bis 65-jährigen sind es etwas weniger mit 43%, aber auch 27% der befragten Senioren nehmen diese Dienste vermehrt in Anspruch.

Viele Leute haben auf Grund der aktuellen Situation zum ersten Mal in ihrem Leben ein Videogespräch geführt – wie kürzlich die englische Queen mit 94 Jahren. Für sie ging es auch um eine geschäftliche Angelegenheit, wie für Millionen anderer Menschen jeden Tag. Und in den letzten Monaten hat sich der Video-Anruf weltweit so durchgesetzt, dass das Leben ohne solche Gespräche – zumindest im geschäftlichen Umfeld – inzwischen fast unmöglich erscheint.

Der Rückzug ins Home-Office hat dazu geführt, dass die Nachfrage nach multimedialen, internetbasierten Telekommunikationslösungen einen bisher unvorstellbaren Höhepunkt erreicht hat. Behörden, Schulen und alle Arten von Unternehmen sind von der digitalen Kommunikation überzeugt und sammeln jetzt Erfahrungen, die ihr Geschäftsleben bereichern und die sie auch in die Welt „nach Corona“ mitnehmen möchten. Deswegen werden UCC und Video-Conferencing weiter bleiben, auch wenn Corona verschwindet. Dies scheint allgemeiner Konsens zu sein.

Obwohl viele der bereits etablierten Video-Anbieter immer wieder mit mangelhafter IT-Sicherheit der Dienste kämpfen, soll es nur eine Frage der Zeit sein, bis sie die Lücken mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselungslösungen schließen. Durch das Coronavirus sind viele Dinge in Gang gesetzt, die auf Grund geringen Vertrauens vorher schwer umzusetzen waren – aber jetzt ist das Vertrauen in UCC-Tools und die Cloud notgedrungen gestiegen.

Wegen der steigenden Nachfrage nach immer leistungsfähigeren und einfacher zu bedienenden Video-Conferencing-Lösungen haben einige Anbieter die Einführung von Produkten vorgezogen, wie zum Beispiel STARFACE NEON in der Public Beta Version, die ursprünglich für Frühsommer 2020 geplant war. In dieser Version ist STARFACE NEON bis Herbst kostenlos nutzbar, wird dazu  kontinuierlich weiter entwickelt und automatisch aktualisiert.

Als „New Kid on the Block” erscheint STARFACE NEON jedoch genau zur richtigen Zeit auf dem Markt. Neben allen gängigen Features wie Screensharing, Chat und Many-to-Many-Conferencing gibt es bei STARFACE NEON zusätzliche Vorteile, die dem Produkt gewisse Wettbewerbsvorteile verschaffen – z.B. sichere TLS-Verschlüsselung für alle Meetings. Mangelhafte IT-Sicherheit ist damit kein Thema. Auch die Tatsache, dass keine Software-Installation erforderlich ist, macht das Tool gleich einfacher und benutzerfreundlicher. Und STARFACE NEON wird auf deutschen Servern betrieben – also ein Video-Dienst Made in Germany.

Durch die Coronakrise wurde der Rahmen für eine Veränderung in der Art und Weise, wie wir Kommunikation betrachten, geschaffen. Und es stehen uns die Tools zur Verfügung, die es uns ermöglichen, diese Veränderung durchzuziehen.