US-Cloud? Nein, danke!

Neun von zehn deutschen Entscheidern sehen Deutschland als ihren bevorzugten Ort, um kritische Unternehmensdaten in der Cloud zu speichern. Offenbar fürchten hiesige Unternehmen weiterhin den Missbrauch ihrer Daten in der Cloud – zumindest, wenn sie dem Speicherort misstrauen.

44 Prozent der IT-Entscheider deutscher Firmen äußern Bedenken, ihre Unternehmensdaten in US-amerikanischen Cloud-Rechenzentren zu verwalten. Das ist das Ergebnis einer Befragung des Meinungsforschers Censuswide im Auftrag des deutschen Internet-Anbieters IONOS.

67% nennen als Hauptgrund für dieses Misstrauen Bedenken im Hinblick auf das amerikanische Datenschutzniveau. Ebenfalls kritisch sieht mehr als die Hälfte der Befragten, dass der Cloud-Speicherort in den USA zu weit vom eigenen Geschäftsbetrieb entfernt sei.

Platz zwei in der Liste der am wenigsten beliebten Speicherorte geht an Großbritannien.  Allerdings fühlen sich nur knapp 13 Prozent der Befragten unwohl bei dem Gedanken, ihre Daten auf der britischen Insel zu speichern. Interessant dabei ist, dass 49% der Kritiker die aktuelle politisch instabile Lage in UK – rund um den Brexit – als Hauptgrund nennen.

Deutsche lieben es, ihre Unternehmensdaten in Deutschland zu speichern: 88 Prozent setzen auf ihre Heimat-Cloud. Damit sind wir Deutsche patriotischer als andere Länder: Nur 28% französischer IT-Entscheider lehnen die USA als Daten-Speicherort ab. Dabei haben die Franzosen zu 46% Datenschutzbedenken, mögen es aber vor allem nicht, dass ihre Daten so weit entfernt von der Heimat abgelegt werden (54%). Hier sind sich die Franzosen mit ihren britischen Nachbarn einig. Auch in UK ist für 27% die Datenspeicherung auf US-amerikanischen Servern ein No-go. Und auch für die Briten spielt der Zweifel an den US-Datenschutzstandards die größte Rolle (50 Prozent).

Prinzipielle Akzeptanz der Cloudspeicherung ist gestiegen

Dabei ist in den vergangenen Monaten bedingt durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie die Akzeptanz der Cloud-Nutzung gestiegen. Marktforscher von IDC kamen zu diesem Ergebnis, nachdem 200 IT- und Fachentscheider aus Unternehmen in Deutschland mit mehr als 100 Mitar­beitern zum Thema Cloud befragt hatten. 35 Prozent der Befragten versprechen sich durch den Einsatz von Cloud-Lösungen eine höhere Skalierbarkeit ihrer Infrastruktur, 33 Prozent erwarten eine schnellere Bereitstellung von Lösungen und 32 Prozent versprechen sich eine verbesserte IT-Sicherheit.

Dabei ließ bislang besonders das Thema Security viele Entscheider am Umstieg auf die Cloud zweifeln.  Mittlerweile setzt sich offenbar die Überzeugung durch, dass der ITK-Betrieb mit einer modernen Infrastruktur und automatisierten Prozessen, wie sie die Cloud bietet, sicherer und weniger störanfällig ist. Zumal gerade in den vergangenen Monaten schnell gehandelt werden musste und an Cloud-Lösungen kein Weg vorbei führte.

Das spricht für Deutschland als bevorzugter Datenspeicher:

  • 77% Hoher Datenschutzstandard
  • 60% Politisch stabil
  • 26% einfach, die Datenschutzvorgaben zu erfüllen
  • 54% Nähe zum Heimatmarkt
  • 41 % technologische Stärke

STARFACE speichert Cloud-Daten ausschließlich auf hochsicheren und hochverfügbaren deutschen Servern. Auch der Video-Meeting-Service STARFACE NEON läuft ausschließlich in deutschen Rechenzentren und entspricht deshalb höchsten Sicherheitsstandards.

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